13. Oktober 2026
12:00 Uhr
Bremen, Bremerhaven, Cuxhaven, Osterholz

Angepasstes Konzept für die Sanierung des Korridors Bremen – Bremerhaven

Im Rahmen der Neuausrichtung des Programms zur Korridorsanierung haben das Bundesministerium für Verkehr (BMV) und die DB InfraGO AG die Priorisierung der Strecken überprüft. Die ursprünglich für 2027 geplante Korridorsanierung Bremen – Bremerhaven wird auf einen Zeitpunkt nach 2031 verschoben.

Ein wesentlicher Teil der für 2027 vorgesehenen Sanierungsmaßnahmen soll jedoch weiterhin im ursprünglichen Zeitfenster umgesetzt werden. Hierfür werden die vordringlichsten Maßnahmen in einem sogenannten Investcontainer gebündelt. Vorgesehen sind insbesondere die Erneuerung der Stellwerkstechnik und Arbeiten an Bahnübergängen, Telekommunikationsanlagen sowie am Oberbau, darunter die Erneuerung von rund 30.000 Schwellen.

Nach aktuellem Stand ist dafür eine rund zwölfwöchige Sperrung mit überwiegend eingleisigem Betrieb vorgesehen. Im Vergleich zur ursprünglich geplanten Korridorsanierung können die Auswirkungen auf den Schienenpersonen- und Schienengüterverkehr voraussichtlich reduziert werden. Das Umleitungskonzept für den Schienengüterverkehr unter Einbeziehung der Strecke der EVB bleibt bestehen.